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  • Werteorientierung und Unternehmertum, POSITIONSPAPIER von Elmar Sing und Gerhard Schick, Mai 2005: PDF

Aktiengesellschaften

  • In  der  Finanzmarktkrise  Menschen  und  Märkte  nicht  zusätzlich
    verunsichern  und  Sparkassen  nicht  durch  geplantes  Sparkassen-
    gesetz angreifen! ANTRAG der grünen Landtagsfraktion NRW, Oktober 2008: PDF
  • Für einen leistungsfähigen öffentlichen Bankensektor. Länder und Bund müssen jetzt handeln, POSITIONSPAPIER von Antje Hermenau, Ewald Groth, Gerhard Schick, Jochen Esser, Britta Haßelmann, Monika Heinold, Thomas Mütze, Johannes Remmel, Eugen Schlachter, Februar 2008: PDF
  • WestLB AG: Konsens der Anteilseigner herbeiführen und zeitnah ein zukunftsfähiges Lösungsmodell vorlegen, ANTRAG der grünen Landtagsfraktion NRW, Dezember 2007: PDF
  • Sparkassen als öffentliche Banken erhalten und zukunftsorientiert weiterentwickeln, BESCHLUSS der BAG Wirtschaft und Finanzen von Bündnis 90/Die Grünen, Juni 2005: PDF

 

FINANZMARKTPRODUKTE

  • Warum sind Zertifikate von der Finanzmarktkrise stärker betroffen? INFORMATIONSPAPIER von Gerhard Schick, Oktober 2008: PDF
  • Schutz der Anlegerinnen und Anleger bei Zertifikaten stärken, ANTRAG der grünen Bundestagsfraktion, Mai 2007: PDF
  • Auf Augenhöhe? Verbraucherpolitik bei Finanzdienstleistungen, BESCHLUSS der Bundestagsfraktion, November 2006: PDF

 

MANAGERVERGÜTUNG UND -HAFTUNG

  • Für ein nachhaltiges Management von Aktiengesellschaften. BESCHLUSS der LAG Wirtschaft und Finanzen NRW, März 2008: PDF; Für ein nachhaltiges Management von Aktiengesellschaften, BESCHLUSS der LDK NRW (Hamm) auf der Grundlage des LAG-Beschlusses April 2008: Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLINK; Für ein nachhaltiges Management von Aktiengesellschaften, BESCHLUSS der BAG Wirtschaft und Finanzen, April 2008: PDF
  • Aktienrecht auf ein nachhaltiges Unternehmensmanagement ausrichten, ANTRAG der bündnisgrünen Landtagsfraktion in NRW, Juni 2008: LINK
  • Aktionärsdemokratie - Aktive Kapitaleigner und effektive Unternehmenskontrolle für die Grüne Marktwirtschaft, POSITIONSPAPIER von Kerstin Andreae und Gerhard Schick, Juli 2008: PDF
  • Anfang November 2004 zog SPD-Bundesfinanzminister Eichel den Gesetzentwurf zur persönlichen Haftung von Managern bei Informationspflichtverletzungen (Kapitalmarktinformations-haftungsgesetz) zurück. Hintergrund des Rückzugs waren die heftigen Attacken von Seiten des BDI und führender Manager. Aus gegebenem Anlass stellen wir hier die Texte der unveröffentlichten Entwürfe ins Netz: 1. Referentenentwurf (August 2004);  2. Referentenentwurf (Oktober 2004)

Stimmen zum Thema

 

 "Unter dem heute geltenden Recht besitzen die Aktionäre keine wirksame Waffe gegen eine unangemessene Entschädigungspolitik. (...) Die Einführung einer institutionellen Kontrolle der Entschädigungspolitik des Verwaltungsrates durch die Generalversammlung ist unausweichlich. Sie ist die einzige Instanz, die eine Gehaltspolitik auch mit sehr hohen Gehältern des Managements nach innen und aussen legitimieren kann. Zu überlegen ist auch, ob der Generalversammlung die Kompetenz übertragen werden soll, über die globale Entschädigung des Verwaltungsrates zu entscheiden und damit das zweifelhafte und anstössige In-sich-Geschäft zu beenden. (...) Keine andere Autorität und kein anderes Organ kann die Grenzen der Entschädigungspolitik wirksam und abschliessend legitimieren." (Macht und Ohnmacht des Aktionärs, NZZ Libro, 2007)

Max D. Amstutz,
Autor

"Unter Topmanagern ist das Einkommen zum reinen Statussymbol geworden. Es geht nur noch darum, mehr als andere Topshots zu verdienen. Mit Leistung haben ihre "Leistungslöhne? aber selten zu tun. Sie sind vielmehr das Resultat einer mafiaartigen Zusammenarbeit von Managern, Verwaltungsräten und Beratern, die sich jenseits des Marktes immer höhere Gehälter zuschanzen. [...] Aber auch ein Spitzenmanager ist letztlich nur ein Angestellter. Doch einzelne von ihnen benehmen sich wie afrikanische Potentaten, die den Staat als persönliches Eigentum betrachten. Auch sie handeln nach der Devise: möglichst viel Geld abzocken, solange man am Ruder ist." (SonntagsZeitung, 12.08.07)

 

Mathias Binswanger,
Professor für Volkswirtschaftslehre

"In der Bevölkerung gibt es das nachvollziehbare Gefühl, dass etwas nicht stimmt, wenn die Einkommen der einen stark steigen, die der anderen dagegen eher stagnieren. Die Führungspersönlichkeiten in der Wirtschaft müssen begreifen, dass ihr Verhalten Auswirkungen auf den Zusammenhalt der Gesellschaft hat. Ich sehe eine Entfremdung zwischen Unternehmen und Gesellschaft, und ich finde, die Wirtschaft hat allemal die Pflicht, dem entgegenzuwirken. Übrigens auch im eigenen Interesse. (...) Sozialer Frieden ist allemal ein wichtiger Standortvorteil. (...) Wir brauchen eine Kultur der Mäßigung und des Vorbilds in den Führungsebenen unserer Unternehmen." (Handelsblatt, 29.11.07)

Horst Köhler,
Bundespräsident

"Noch nie wurde in der Bundesrepublik derart gemauschelt und betrogen wie im Zeitalter der Globalisierung: Weltkonzerne (...) setzen wegen kurzfristiger Gewinne ihren Ruf aufs Spiel. Die Habsucht und Hybris der Manager scheinen grenzenlos zu sein. Aber im Zeitalter der Globalisierung gilt auch: Auf lange Sicht bleibt dabei nicht nur die Moral auf der Strecke, sondern das, was die Wirtschaft im Innersten antreibt - der Profit. Deutschland (...) braucht eine neue Ethik, damit die Wirtschaft nicht abstürzt." (Die große Gier. Korruption, Kartelle, Lustreisen: Warum unsere Wirtschaft eine neue Moral braucht, 2007)

Hans Leyendecker,
Journalist und Autor

"Sittenwidrigkeit bei Gehältern hat für mich durchaus zwei Grenzen - eine nach unten und eine nach oben. Ab einem gewissen Ausmass sind die Lohnunterschiede nicht mehr zu rechtfertigen. Und zwar nicht nur in einem ethisch-moralischen Sinne, sondern auch ökonomisch." (Capital, 14/07)

Vladimír "pidla,
EU-Sozialkommissar

"Man kommt nur mit Transparenz weiter, mit Gesetzen also, die eine Selbstbedienung der Managerklasse erschweren. (...) Und auch die Aktionäre brauchen mehr Mitsprache. Wenn die Höhe der Vorstandsgehälter überall - direkt oder indirekt - auf der Hauptversammlung zur Abstimmung stünde, dürfte es kaum zu Exzessen kommen."

Die Zeit, 04.04.07

"Wir müssen einige sehr hohe Vergütungen sehr, sehr aufmerksam untersuchen. Sie werden von den Menschen in unseren Demokratien auf beiden Seiten des Atlantiks nicht verstanden." (Financial Times Deutschland, 22.03.07)

Jean-Claude Trichet,
Präsident Europäische Zentralbank

"Die Kapitalismuskritik entbrennt immer wieder an den Gehältern. Hier soll nicht diskutiert werden, ob sie zu hoch sind. Die Botschaft ist, dass wir Instrumente schaffen müssen, die es den Aktionären erlauben, ihre Verwaltungsräte und Manager zu kontrollieren." (Weltwoche, 17/05)

Reiner Eichenberger,
Professor für Finanzwissenschaft

"Wie kommt ein Unternehmen dazu, das Versagen derart zu entlöhnen, indem es von vornherein den künftigen Abgang mit einer dreistelligen Millionensumme versüsst? (...) Wenn der Kapitalismus sich nicht selber unter die Lupe nimmt, wird - und muss - es der Gesetzgeber tun." (SonntagsZeitung, 07.01.07)

Josef Joffe,
Herausgeber DIE ZEIT

"Richtige Unternehmer sind Künstler, nicht Manager. Ein Manager hört auf. Er kassiert so viel Geld, wie er kann, haut dann ab in die Karibik und macht nichts mehr. Ein Unternehmer nicht." (Bilanz, 18/06)

Nicolas Hayek,
CEO Swatch

"Die Kontrollorgane versagen. Es braucht endlich vom Management unabhängige Gehaltskomitees. Oft legt ein Freund des Chefs dessen Einkommen fest." (Bilanz, 16/06)

Robert S. Kaplan,
Professor für Leadership Development,
Harvard Business School

"Zu viel ist immer ein Problem - auch zu viel Geld. Denn wenn es nicht mehr im Zusammenhang mit den Leuten und ihrer Arbeit steht, ist sein Wert fraglich." (brand eins, 7/2007)

Muhammad Yunus,
Wirtschaftswissenschaftler und Friedensnobelpreisträger

"Je kleiner die Halbwertszeit der Topmanager, desto verrückter ihre Löhne: Je höher die Risiken, desto besser sichern sie sich persönlich ab. Darum sind solche CEOs keine Vorbilder mehr. Ihr Verhalten ist ein Signal an jeden Mitarbeiter: Denke zunächst an dich, nicht ans Unternehmen." (SonntagsZeitung, 08.07.07)

Roger de Weck,
Publizist